Sonderpädagogisches Beratungs-und Förderzentrum

Für wen wir zuständig sind

Unsere Schülerinnen und Schüler haben einen festgestellten sonderpädagogischen Förder- bedarf im Bereich Erziehungshilfe, oder weisen deutliche seelische Beeinträchtigungen auf. Auch junge Menschen mit einem besonderen pädagogischen Bedarf in akuten Krisen sind unsere Zielgruppe.

„Eine Schule, die zum Schüler kommt“
Unser Büro befindet sich als zentrale Anlaufstelle für unsere pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kreishaus Dietzenbach. Wir arbeiten mit unseren Schülerinnen und Schülern in ihren jeweiligen Regelschulen vor Ort – unser Einzugsgebiet ist der gesamte Kreis Offenbach.

Gemeinsame Verantwortung
Unsere Schülerinnen und Schüler besuchen die Grund- oder weiterführende Schule und werden in einem festzulegenden Rahmen von uns betreut. Wir übernehmen gemeinsam mit der Regelschule Verantwortung für diese jungen Menschen

Gelingende Kooperation
Eine gute Kooperation mit den Regelschulen ist daher unser zentrales Anliegen. Zunehmend stellen sich Regelschulen der Verantwortung, auch für schwierige Schülerinnen und Schüler attraktive schulische Angebote zu setzen, die es ihnen ermöglichen, ihre vorhandenen intellektuellen und emotionalen Ressourcen zu nutzen.

Unser Auftrag
Für diese jungen Menschen in besonders schwierigen Lebenssituationen wollen wir fördernde Bedingungen entwickeln, die es ihnen ermöglichen, ihre Begabungen entfalten und in der Regelschule verbleiben zu können.

Klärungs-Phase
Für eine erfolgreiche Förderung ist es wichtig, zu verstehen, welche Problematik vorliegt und wie der Schüler/die Schülerin zielgerichtet gefördert werden kann. Daher steht eine diagnostische Bestandsaufnahme und Klärung am Beginn unserer Arbeit. Diese Klärung kann bis zu drei Monaten dauern. Hier sind schulische aber auch außerschulische Informationen im Sinne einer ganzheitlichen Sicht des jungen Menschen wichtig, um dann effektive Förderschritte zu planen.

Förderplan In einem gemeinsamen Förderplan werden mit allen Beteiligten – Lehrkräften, Eltern und ggfs. außerschulischen Institutionen – die Ziele, Methoden und Verantwortlichkeiten festgelegt. In regelmäßigen Abständen sowie bei aktuellem Bedarf wird dieser Förderplan evaluiert und den Bedürfnissen angepasst. Diese „intelligente“ Förderung schließt aus, dass unter Umständen gravierende pädagogische Defizite entstehen oder ein etwaiges Überangebot aufrechterhalten wird.

Wir bieten keine „Stunden“, sondern ein pädagogisches Konzept
Unsere Fördermethoden sind passgenau auf den Einzelfall abgestimmt und können variabel kombiniert werden. Beispiele unserer Fördermethoden können sein:

  • Förderung im Unterricht
  • Einzelförderung
  • Kleingruppenangebote
  • Kollegiale Beratung für Lehrkräfte
  • Elternarbeit
  • Kooperation mit Jugendhilfe
  • Vernetzung mit außerschulischen Institutionen

Der Umfang unserer Arbeit kann von niedrigschwelligen Settings (1 Std/Woche) bis zu intensiven Maßnahmen (max. 10 Std./Woche) je nach Einzelfall variieren.

In unserem multiprofessionellen Team arbeiten FörderschulllehrerInnen, Sozial- pädagogInnen, KunsttherapeutInnen und ErzieherInnen. Gemeinsamer Erfahrungs- hintergrund sind die Arbeitsfelder Schule und Jugendhilfe.